Konzeption

Anforderungen

2005 wurde ich gebeten für einen Kindergarten in Ravensburg Schlafmöglichkeiten für die neu entstehende Kleinkindgruppe zu entwerfen.

  • Assoziationen zu Schlafsälen sollten vermieden werden.
  • Beaufsichtigungsmöglichkeit aller Kinder durch einen Erzieher/in.
  • Standard-Kindermatratzen sollten Verwendung finden.
  • Doppelnutzung des Raumes evtl. als Spielmöglichkeit gewünscht.

Der Lösungsweg:

Um Raum zu gewinnen und Nischen zu erzeugen gestaltete ich mehrere Ebenen.
Grundlage dafür war ein unregelmäßiges Achteck, welches auf verschiedenen Ebenen aneinandergesetzt wird. An dessen kurzen Seiten entsteht z.B. Raum für Türme. Das Achteck richtet sich vom Maß nach den Matratzen.
Die Wehrseiten der Burg bilden so Nischen, die den Kindern Raum zum Rückzug, bzw. Kuschelecken bieten. Immer wieder überrascht ein Fenster, eine Tür, oder ein Ebenenwechsel die Kinder.
Der Platz unter den oberen Ebenen kann als Stauraum für die Matratzen und weiteres genutzt werden.
Die einzelnen Elemente werden aufgrund des Rasters präzise in der Werkstatt gefertigt. Der Preis sinkt, die Qualität steigt.

Die Schlaf- und Spielburg:

Nach der Detailplanung und den Anregungen von diversen Kindergärten und Verantwortlichen, ist die Schlaf- und Spielburg eine ausgereifte Alternative für innovative Kindergärten und Kindertagesstätten.
Langfristig gesehen kann die Burg auch im Falle einer Auflösung der Krippe als Spielelement genutzt werden, wohingegen normale Gitterbetten keine weitere Verwendung mehr finden würden.
Die Din 1176 wird erfüllt, und die Vorschriften der GUV sind berücksichtigt und eingehalten.

Bitte beachten Sie, daß Idee und Entwurf dem Urheberschutz unterliegen, Danke.

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